Komplettangebot Luft

Ihre Lungenfachärzte in Köln

Unser Team bietet Ihnen umfassende internistisch-pneumologische Leistungen an und betreut Sie dabei kompetent und empathisch.

  • Die Zeit mit unseren Patientinnen und Patienten ist für uns die wertvollste Währung. Deshalb führen wir Gespräche ohne Blick auf die Uhr. So können wir individuell auf Ihre Situation eingehen und jeden Termin so gestalten, wie es für Sie angemessen und hilfreich ist.
  • Wir wissen, dass viele Arztbesuche mit Unsicherheit oder Angst beginnen. Unser Anspruch ist es, dass Sie mit Zuversicht und einem guten Gefühl enden. Eine offene, respektvolle und vertrauensvolle Gesprächskultur ist für uns dabei selbstverständlich.
  • Im MVZ Franzen Institut arbeiten wir mit modernsten Geräten und setzen auf neueste medizinische Technik. So schaffen wir die Grundlage für präzise Diagnostik und optimale Behandlungsergebnisse – für Ihre bestmögliche Versorgung.
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Unsere Leistungen im Überblick (Auszug)

Dank moderner Ausstattung und gut ausgebildetem Personal können wir Ihnen ein großes Spektrum an internistisch-pneumologischen Leistungen anbieten. Dazu gehören unter anderem:

Lungenfunktionsdiagnostik (Bodyblethysmographie)

Die Lungenfunktionsdiagnostik in unserer pneumologischen Praxis umfasst eine umfassende Bewertung der Atemfunktionen.

Durch die Spirometrie messen wir präzise Atemvolumina und -flüsse, um mögliche Einschränkungen der Atemwege zu identifizieren.

Die Ganzkörperplethysmographie ermöglicht eine genaue Bestimmung der Lungenvolumina und -drücke, während die Lungendiffusionsmessung den Gasaustausch in den Lungenbläschen bewertet.

Die PO,1-Pimax-Bestimmung dient der Messung der Atemmuskelkraft, während bronchiale Provokationstests mit Metacholin Aufschluss über die Reaktivität der Atemwege geben.

Diese diagnostischen Verfahren bieten eine fundierte Basis für die individuelle Behandlungsplanung und ermöglichen eine präzise Einschätzung der respiratorischen Gesundheit unserer Patienten.

Diffusionsmessung

Die Diffusionsmessung (auch Diffusionskapazitätstest oder DLCO-Messung) ist ein wichtiger Bestandteil der Lungenfunktionsdiagnostik. Sie dient dazu, die Fähigkeit der Lunge zu beurteilen, Sauerstoff aus der Atemluft ins Blut zu übertragen. Dabei atmet der Patient ein spezielles Gasgemisch ein, und über eine kurze Atemanhaltephase wird gemessen, wie viel dieses Gases über die Lungenbläschen (Alveolen) in die Blutbahn gelangt.

Die Diffusionsmessung liefert wertvolle Informationen bei Erkrankungen des Lungengewebes, wie etwa Lungenfibrose, COPD, Emphysem oder pulmonaler Hypertonie. Auch bei der Nachsorge von Lungenerkrankungen oder zur Beurteilung der Belastbarkeit wird sie häufig eingesetzt.

Die Untersuchung ist schmerzfrei, schnell und nicht belastend. Sie hilft Ärztinnen und Ärzten, Frühstadien von Lungenerkrankungen zu erkennen und die Therapie gezielt anzupassen.

FeNO-Messung

Die FeNO-Messung (Fraktioniertes exhaliertes Stickstoffmonoxid) ist ein modernes, nicht-invasives Verfahren zur Beurteilung von Entzündungsprozessen in den Atemwegen. Dabei wird die Konzentration von Stickstoffmonoxid (NO) in der Ausatemluft gemessen – ein wichtiger Marker für entzündliche Veränderungen, wie sie insbesondere bei Asthma bronchiale auftreten.

Während der Untersuchung atmet die Patientin oder der Patient ruhig in ein spezielles Messgerät. Das Verfahren ist schnell, schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen. Bereits nach wenigen Minuten liegt das Ergebnis vor.

Die FeNO-Messung wird eingesetzt, um Asthma zu diagnostizieren, den Entzündungsgrad der Atemwege zu beurteilen und die Wirksamkeit einer Kortisontherapie zu überprüfen. Sie eignet sich auch zur regelmäßigen Verlaufskontrolle, um die Behandlung optimal anzupassen und unnötige Medikamente zu vermeiden.

Die FeNO-Messung ist damit ein wichtiges Instrument der modernen Pneumologie, um Atemwegserkrankungen präzise zu erfassen und individuell zu behandeln.

Bronchialer Provokationstest

Der bronchiale Provokationstest ist eine diagnostische Untersuchung, die in der Pneumologie eingesetzt wird, um die Reaktivität der Atemwege zu prüfen.

Dabei wird ein Reizstoff wie Metacholin oder Histamin in steigender Konzentration eingeatmet. Das Ziel ist es, festzustellen, ob und in welchem Maße die Atemwege auf diesen Reiz reagieren.

Bei Menschen mit Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen kann es zu einer übermäßigen und abnormen Reaktion kommen, die sich durch eine Verengung der Atemwege äußert.

Der Test liefert wichtige Informationen über die Atemwegsempfindlichkeit und trägt dazu bei, die Diagnose von Atemwegserkrankungen zu bestätigen oder auszuschließen. Die Ergebnisse des bronchialen Provokationstests sind entscheidend für die individuelle Behandlungsplanung und das Management von Atemwegserkrankungen.

Blutgasbestimmung: in Ruhe und nach Belastung

Die Blutgasbestimmung ist eine medizinische Untersuchung, die den Partialdruck von Sauerstoff (pO2) und Kohlendioxid (pCO2) im arteriellen Blut misst. Diese Messungen bieten wichtige Informationen über die Effizienz der Gasaustauschfunktion der Lunge.

Die Blutgasanalyse wird sowohl in Ruhe als auch nach Belastung durchgeführt, um die respiratorische Funktion unter verschiedenen Bedingungen zu beurteilen.

In Ruhe gibt die Blutgasbestimmung Aufschluss über den grundlegenden Atem- und Gasaustauschstatus des Organismus. Nach Belastung, beispielsweise durch körperliche Aktivität oder spezifische Atemtests, können Veränderungen in den Blutgaswerten Hinweise auf die Anpassungsfähigkeit der Atemwege und die Belastungstoleranz geben.

Diese Untersuchung ist besonders relevant für Patienten mit Atemwegs- oder Lungenerkrankungen, um die Auswirkungen von Belastung auf ihre Atmung zu verstehen und entsprechende therapeutische Maßnahmen abzuleiten.

Spiroergometrie

Die Spiroergometrie ist ein umfassendes diagnostisches Verfahren zur Messung der Leistungsfähigkeit von Herz, Lunge und Kreislauf. Während einer körperlichen Belastung – meist auf einem Fahrradergometer oder Laufband – werden gleichzeitig Atmung, Sauerstoffaufnahme, Kohlendioxidabgabe und Herzfrequenz gemessen. So kann präzise beurteilt werden, wie gut der Körper unter Belastung mit Sauerstoff versorgt wird.

Die Untersuchung kommt sowohl in der Kardiologie als auch in der Pneumologie zum Einsatz, etwa bei Atemnot, Leistungsabfall, Herzinsuffizienz, Lungenerkrankungen oder zur Trainingssteuerung bei Sportlern. Sie ermöglicht die Unterscheidung, ob eine eingeschränkte Belastbarkeit durch Herz-, Lungen- oder muskuläre Ursachen bedingt ist.

Während der Spiroergometrie tragen Patientinnen und Patienten eine Atemmaske, über die die Atemgase analysiert werden. Die Belastung wird stufenweise gesteigert und anschließend ausgewertet. Die Untersuchung ist sicher, kontrolliert und liefert präzise Daten über die körperliche Leistungsfähigkeit.

Die Spiroergometrie ist damit ein zentrales Verfahren zur Beurteilung der individuellen Belastbarkeit und zur Therapieplanung bei Herz- und Lungenerkrankungen.

Laboruntersuchungen

Laboruntersuchungen in der pneumologischen Praxis spielen eine entscheidende Rolle bei der umfassenden Diagnostik von Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Blutproben werden analysiert, um verschiedene Parameter zu bestimmen, die Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand der Patienten ermöglichen. Typische Laborwerte umfassen Entzündungsmarker, Blutzellenzählungen und spezifische Enzyme.

Diese Untersuchungen helfen bei der Identifizierung von Entzündungen, Infektionen oder anderen systemischen Erkrankungen, die Einfluss auf die Atemwege haben können.

Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen dienen dem behandelnden Arzt als wichtige Informationsquelle für die Diagnosestellung, die Verlaufskontrolle und die Planung individueller Therapieansätze.

Durch regelmäßige Laborüberwachung können Veränderungen im Gesundheitszustand frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um eine optimale Versorgung der Patienten sicherzustellen.

EKG

Das Elektrokardiogramm (EKG) ist eine nicht-invasive diagnostische Methode, die in der pneumologischen Praxis eingesetzt wird, um die elektrische Aktivität des Herzens aufzuzeichnen. Dabei werden Elektroden auf der Haut platziert, um die elektrischen Impulse während des Herzzyklus aufzuzeichnen. Das resultierende EKG-Bild liefert Informationen über die Herzfrequenz, den Herzrhythmus und mögliche Störungen im Erregungsablauf des Herzens.

In der pneumologischen Kontext kann das EKG wichtige Informationen über den kardialen Status von Patienten mit Atemwegs- oder Lungenerkrankungen liefern. Atemwegsprobleme können das Herz-Kreislauf-System beeinflussen, und das EKG ermöglicht es, etwaige Veränderungen oder Belastungen frühzeitig zu erkennen. Es ist eine schnelle und schmerzfreie Methode, die oft als Routinetest durchgeführt wird, um die Herzgesundheit zu überwachen und mögliche kardiale Faktoren in die ganzheitliche Behandlungsplanung einzubeziehen.

Ultraschalluntersuchungen

Ultraschalluntersuchungen in der pneumologischen Praxis bieten eine nicht-invasive Möglichkeit, die anatomischen Strukturen und Funktionen der Atemwege und des Brustkorbs zu beurteilen. Mit Hilfe von Ultraschallwellen werden Bilder erzeugt, die den behandelnden Arzt detaillierte Einblicke in die Lungen, Pleura (Brustfell), und umliegende Strukturen ermöglichen.

Die Thoraxsonographie kann eingesetzt werden, um Ergüsse, Entzündungen, Tumore oder andere Veränderungen in der Lunge oder im Pleuraspalt zu identifizieren. Zudem ermöglicht der Ultraschall die Beurteilung der Bewegung der Atemmuskulatur und kann bei der Abklärung von Atemnot oder anderen respiratorischen Beschwerden unterstützen.

Die Transthorakale Echokardiografie (TTE) wird eingesetzt, um die Struktur und Funktion des Herzens zu beurteilen – insbesondere die Herzklappen, Herzkammern und den Blutfluss. Mit ihr lassen sich Herzklappenfehler, Herzmuskelerkrankungen, Herzschwäche oder angeborene Herzfehler zuverlässig erkennen

Die Ultraschalluntersuchung ist eine sichere und schnelle Methode, die ohne Strahlenbelastung durchgeführt wird. Sie dient der Ergänzung anderer bildgebender Verfahren und bietet wertvolle Informationen für die Diagnosestellung und Verlaufskontrolle von pneumologischen Erkrankungen.

Polygrafie (Schlafapnoe-Diagnostik)

Die Polygrafie ist ein modernes, ambulantes Verfahren zur Diagnostik von schlafbezogenen Atmungsstörungen, insbesondere der Schlafapnoe. Sie dient dazu, nächtliche Atemaussetzer, Schnarchen und Sauerstoffabfälle im Schlaf zu erkennen und deren Schweregrad zu bestimmen.

Für die Untersuchung erhält die Patientin oder der Patient ein handliches Messgerät, das zu Hause über Nacht getragen wird. Es erfasst verschiedene Körperfunktionen, darunter Atemfluss, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Atembewegungen und die Körperlage. Am Folgetag werden die gespeicherten Daten in der Praxis ausgewertet und ärztlich beurteilt.

Die Polygrafie ist schmerzfrei, unkompliziert und liefert zuverlässige Ergebnisse unter natürlichen Schlafbedingungen. Bei auffälligen Befunden kann eine weiterführende Untersuchung im Schlaflabor (Polysomnografie) folgen.

Die frühzeitige Diagnose einer Schlafapnoe ist wichtig, da unbehandelte Atemaussetzer das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Tagesmüdigkeit erhöhen können.

Die Polygrafie ist somit ein zentrales Verfahren der modernen Schlafmedizin, um Schlafstörungen sicher zu erkennen und effektiv zu behandeln.

Bronchoskopie

Die Bronchoskopie – auch Lungenspiegelung genannt – ist ein wichtiges Verfahren der Pneumologie zur Untersuchung der Atemwege und Lunge. Sie ermöglicht es, Veränderungen der Bronchien und des Lungengewebes direkt zu sehen und bei Bedarf Gewebeproben zu entnehmen.

Während der Untersuchung wird ein dünner, biegsamer Bronchoskop-Schlauch über Mund oder Nase in die Luftröhre eingeführt. Eine kleine Kamera überträgt hochauflösende Bilder der Atemwege auf einen Monitor. Die Bronchoskopie wird meist in örtlicher Betäubung und leichter Sedierung durchgeführt, sodass sie gut verträglich und nahezu schmerzfrei ist.

Eingesetzt wird die Bronchoskopie zur Abklärung von chronischem Husten, Atemnot, Blut im Auswurf, Lungenentzündungen, Tumoren oder unklaren Röntgenbefunden. Auch therapeutische Eingriffe, wie das Entfernen von Schleim oder Fremdkörpern, sind möglich.

Die Untersuchung dauert in der Regel 15 bis 30 Minuten und wird unter kontinuierlicher Überwachung durchgeführt.

Die Bronchoskopie ist ein sicheres und effektives Verfahren, das entscheidend zur genauen Diagnose und gezielten Behandlung von Lungenerkrankungen beiträgt.

Pleurapunktionen

Die Pleurapunktion, auch als Thorakozentese bekannt, ist ein medizinisches Verfahren, das in der pneumologischen Praxis angewendet wird, um Flüssigkeit aus dem Pleuraspalt zu entnehmen. Der Pleuraspalt ist der schmale Raum zwischen den beiden Schichten des Brustfells (Pleura), das die Lunge umgibt. Eine Pleurapunktion wird durchgeführt, um abnormale Ansammlungen von Flüssigkeit, auch als Pleuraerguss bezeichnet, zu diagnostizieren oder zu behandeln.

Während des Eingriffs wird eine dünnwandige Nadel durch die Brustwand in den Pleuraspalt eingeführt, um Flüssigkeit zu entnehmen. Diese Flüssigkeitsprobe wird dann analysiert, um die Ursache des Pleuraergusses zu bestimmen. Pleurapunktionen können bei verschiedenen Erkrankungen wie Lungenentzündung, Herzinsuffizienz oder Krebserkrankungen eingesetzt werden.

Die Untersuchung hilft nicht nur bei der Diagnose von Krankheiten, sondern kann auch therapeutisch eingesetzt werden, um den Druck im Pleuraspalt zu reduzieren und Symptome wie Atemnot zu lindern. Die Pleurapunktion ist in der Regel sicher und effektiv, wenn sie unter aseptischen Bedingungen durchgeführt wird.

Infusionstherapie

Die Infusionstherapie ist eine medizinische Behandlung, bei der Flüssigkeiten, Medikamente oder Nährstoffe direkt in die Vene eines Patienten verabreicht werden. In der pneumologischen Praxis wird die Infusionstherapie oft zur Behandlung von Atemwegs- und Lungenerkrankungen eingesetzt. Hier sind einige Anwendungen:

  1. Bronchodilatatoren: Infusionen können Bronchodilatatoren enthalten, die die Atemwege erweitern und die Atemfunktion verbessern. Dies ist besonders bei akuten Atemwegsproblemen, wie Asthmaanfällen, hilfreich.
  2. Kortikosteroide: In einigen Fällen werden Kortikosteroide intravenös verabreicht, um entzündliche Prozesse in den Atemwegen zu reduzieren. Dies kann bei schweren Lungenerkrankungen wie COPD oder schwerem Asthma erforderlich sein.
  3. Flüssigkeitsersatz: Patienten mit schweren Atemwegsinfektionen oder Atemversagen können von einer intravenösen Flüssigkeitszufuhr profitieren, um den Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren.
  4. Immuntherapie: In einigen Fällen werden auch immunmodulatorische Substanzen intravenös verabreicht, um das Immunsystem zu modulieren und Autoimmunreaktionen in den Atemwegen zu beeinflussen.

Die Infusionstherapie ermöglicht eine schnelle und gezielte Verabreichung von Medikamenten oder Flüssigkeiten, insbesondere wenn eine rasche Wirkung erforderlich ist. Die genaue Zusammensetzung der Infusion hängt von der spezifischen Diagnose und den individuellen Bedürfnissen des Patienten ab.

Allergietest

Allergietests sind diagnostische Verfahren, die in der pneumologischen Praxis eingesetzt werden, um allergische Reaktionen auf bestimmte Substanzen zu identifizieren. Hier sind einige gängige Arten von Allergietests:

  1. Pricktest: Kleine Mengen potenziell allergener Substanzen werden auf die Haut aufgetragen, und die Haut wird leicht eingestochen. Eine allergische Reaktion zeigt sich durch eine Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle.
  2. Intracutantest: Eine kleine Menge des Allergens wird in die oberste Hautschicht injiziert. Die Reaktion wird ähnlich wie beim Pricktest bewertet.
  3. Scratchtest: Das Allergen wird mit einer speziellen Nadel leicht in die Haut gekratzt. Die Hautreaktion wird daraufhin ausgewertet.
  4. Reibetest: Das Allergen wird auf die Haut aufgetragen und dann leicht eingerieben. Die Reaktion wird überwacht.
  5. Epicutantest: Ein Pflaster mit allergenen Substanzen wird auf die Haut aufgebracht und für eine bestimmte Zeit belassen. Nach dem Entfernen des Pflasters wird die Reaktion überprüft.

Diese Tests ermöglichen es dem Arzt, spezifische Allergien zu identifizieren, die Atemwegsprobleme oder allergische Reaktionen in den Atemwegen verursachen könnten. Durch das Erkennen und Vermeiden dieser Allergene können individuelle Behandlungspläne entwickelt werden, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und Atemwegsbeschwerden zu minimieren.

Inhalationsbehandlung

Die Inhalationsbehandlung ist eine weit verbreitete und effektive Methode in der pneumologischen Praxis zur Verabreichung von Medikamenten direkt in die Atemwege. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Wirkstoffe gezielt in den Atemwegen zu platzieren, wo sie ihre maximale Wirksamkeit entfalten können. Hier sind einige Aspekte der Inhalationsbehandlung:

  1. Bronchodilatatoren: Inhalative Bronchodilatatoren werden verwendet, um die Atemwege zu erweitern und die Atemfunktion zu verbessern. Diese Medikamente sind häufig bei Erkrankungen wie Asthma und COPD indiziert.
  2. Kortikosteroide: Inhalative Kortikosteroide werden eingesetzt, um Entzündungen in den Atemwegen zu reduzieren. Sie werden oft bei chronischen entzündlichen Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD verwendet.
  3. Antibiotika: Bei bakteriellen Atemwegsinfektionen können Inhalationsantibiotika direkt in die Atemwege verabreicht werden, um die Infektion zu bekämpfen.
  4. Mukolytika: Inhalative Mukolytika werden eingesetzt, um den Schleim in den Atemwegen zu verdünnen und die Sekretion zu erleichtern, insbesondere bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen.
  5. Notfallmedikamente: Inhalative Notfallmedikamente wie Beta-Agonisten können bei akuten Atemwegsproblemen wie einem Asthmaanfall eingesetzt werden.

Die Inhalationsbehandlung bietet den Vorteil, dass die Medikamente direkt am Ort der Erkrankung wirken können, was oft eine schnellere und effektivere Linderung der Symptome ermöglicht. Verschiedene Inhalationsgeräte, wie Dosieraerosole oder Vernebler, werden je nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Patienten verwendet.

Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)

Die spezifische Immuntherapie, auch als Hyposensibilisierung bekannt, ist eine therapeutische Maßnahme in der pneumologischen Praxis, die darauf abzielt, die Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Allergene zu modulieren. Diese Behandlung wird insbesondere bei Patienten mit nachgewiesenen Allergien gegen spezifische Substanzen eingesetzt. Hier sind einige wichtige Aspekte der spezifischen Immuntherapie:

  1. Allergen-Exposition: Die Therapie beginnt mit der schrittweisen Verabreichung des Allergens, gegen das der Patient allergisch ist. Dies kann in Form von Injektionen oder sublingualen Tropfen erfolgen.
  2. Dosissteigerung: Die Dosis des verabreichten Allergens wird allmählich gesteigert, um eine Toleranz gegenüber diesem Allergen im Immunsystem zu entwickeln.
  3. Erhaltungsdosis: Nach der Erreichung der maximal tolerierten Dosis wird eine Erhaltungsdosis über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten, um die erworbene Toleranz aufrechtzuerhalten.
  4. Reduktion der allergischen Reaktionen: Ziel der Hyposensibilisierung ist es, die Schwere der allergischen Reaktionen zu reduzieren oder sogar zu verhindern, wenn der Patient dem Allergen ausgesetzt ist.
  5. Langfristige Wirksamkeit: Die spezifische Immuntherapie ist oft eine langfristige Behandlung, die darauf abzielt, die Lebensqualität von Patienten mit Allergien nachhaltig zu verbessern.

Diese Therapieform kann insbesondere bei Patienten mit allergischem Asthma oder anderen allergischen Atemwegserkrankungen wirksam sein.

Patientenschulung

„Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das Leben.“

Keine Schulung erfüllt das besser als die Patientenschulung! Dabei dreht sich nämlich alles um Sie und Ihre Gesundheit. Speziell Patienten mit Asthma und chronischer Bronchitis können sehr viel selbst zur Besserung Ihrer Erkrankung beitragen, wenn sie nur wissen, wie. Und genau dieses Wissen vermitteln wir Ihnen in der Schulung.

Dabei trägt nicht ein „Lehrer“ vor und Sie müssen als „Schüler“ zuhören, sondern gemeinsam werden die Themen erarbeitet, die für Sie wichtig und relevant sind:

  • Was kann ich tun, damit ich besser mit meiner Erkrankung umgehen kann?
  • Wie vermeide ich den nächsten Atemnotsanfall?
  • Wie atme ich richtig?
  • Welche Medikamente muss ich wann und wie einnehmen, speziell im Notfall?
  • Wie wirken die Medikamente?
  • Wie kann ich mir im Notfall helfen?
  • Was ist eigendlich meine Erkrankung genau, welcher Teil meines Körpers ist betroffen?
  • Wie kann ich auch daheim die Kontrolle über meine Erkrankung behalten, so wie andere Patienten Ihren Blutdruck oder Blutzucker daheim überwachen?

Sie werden sehen: Je besser Sie über ihre Erkrankung informiert sind, desto sicherer können Sie mit ihr umgehen und desto besser werden Sie sich fühlen. Und der Austausch mit Menschen, die die gleichen Probleme haben wie Sie selbst, tut gut und hilft Ihnen weiter. Dafür lohnt es sich doch, einige Stunden Zeit zu investieren!

Die Patientenschulungen für Asthma und COPD finden an zwei aufeinanderfolgenden Montagen von 13:15 Uhr bis 16:15 Uhr oder mittwochs von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr in den Praxisräumen statt. Die Schulung ist für Kassenpatienten kostenlos, die Kosten werden von den Krankenkassen im Rahmen des DMP Programms übernommen.